Dermatologische Praxis Heinsberg
Dr.med. Richarda Classen

D-52525 Heinsberg/Rhld., Westpromenade 90

Telefon +49 (0) 2452 22119 Fax +49 (0) 2452 22160 Email dphs@dphs.de

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Vielen Dank für Ihr Interesser und Ihren Besuch auf meiner Praxis-Homepage! Hier finden Sie einige Informationen, die Ihnen hoffentlich weiterhelfen können. Wir führen eine Terminsprechstunde (Notfälle werden sofort ohne Voranmeldung versorgt). Für die Terminvergabe stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Sie erreichen uns telefonisch wie folgt (Anmeldung und Information):


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Lageplan: So kommen Sie zu uns

Dort, wo das grüne Haussymbol zu sehen ist, befindet sich unsere Praxis. Parkplätze finden Sie vor dem Ärztehaus/ALDI-Markt. Aufzug und Behinderten-gerechtes WC vorhanden.

Ekzem, Schuppenflechte, Akne, Allergien

Wir behandeln alle Hauterkrankungen

Die Dermatologische Praxis Heinsberg (DPHS) versorgt seit 1995 hautkranke Patienten aus der Stadt Heinsberg, dem Kreis Heinsberg sowie den angrenzenden Gemeinden im Selfkant. Auch Patienten aus den Stadtmetropolen des näheren Rheinlands, grenznaher Städte und Gemeinden im Dreiländereck sowie Bedienstete und Angehörige der NATO-Airbase Geilenkirchen finden hier eine kompetente und hochspezialisierte dermatologische Fachversorgung. Die dermatologische Spezialisierung der Fachpraxis umfasst neben dem gesamten Spektrum der hautfachärztlichen Grundversorgung die Fachgebiete der Allergologie und Phlebologie (Krampfader-/Venenleiden), der dermatologischen Angiologie und Proktologie. Ein besonderer Schwerpunkt ist die dermatologische Onkologie - die diagnostische und therapeutische Versorgung von Patienten mit Tumorerkrankungen der Haut (Hautkrebs). Hierfür stehen modernste diagnostische Verfahren der computergestützten Diagnostik zur Verfügung. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit einem fachpathologischen Institut sowie spezialisierten Forschungszentren, sodass sichergestellt ist, dass Krebspatienten unverzüglich der bestmöglichen Therapie zugeführt werden können. Im Einzugsbereich der Stadt Heinsberg besteht eine gute fachübergreifende Kooperation mit Arztpraxen, Krankenhäusern und Alten- und Pflegeheimen. Die fachliche Notfallversorgung ist über den notärztlichen Dienst der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein regioneinheitlich sichergestellt. In der Dermatologischen Praxis Heinsberg (DPHS) werden zudem zahlreiche moderne Diagnose- und Behandlungsverfahren als sog. individuelle Gesundheitsleistungen angeboten, so z.B. die Behandlung von Hautfalten, Altersflecken, Hautunreinheiten bei oder nach Gesichtsakne u.v.a.m. Diese Leistungen sind nicht Bestandteil des Leistungskataloges gesetzlicher Krankenkassen und werden deshalb auf Selbstzahlerbasis privat in Rechnung gestellt.

Faltenbehandlung, Entfernung störender Haare

Injektion eines muskellähmend wirkenden Präparat

Faltenbehandlung mit einem injizierbaren muskellähmend wirkenden Präparat, das im Bereich der mimischen Hautmuskeln in verdünnter Konzentration zur Anwendung gelangt. Problemfalten im Gesicht, sog. „Krähenfüsse“ oder „Zornesfalten“ - können damit wirksam behandelt werden. Was sind mimische Gesichtsfalten? Die mimische Muskulatur ist fest mit der Gesichtshaut verbunden. Kommt es zur Anspannung dieser Muskulatur, z.B. bei der Bildschirmarbeit oder beim Autofahren, entsteht eine sichtbare Falte. Durch das wiederholte Anspannen der Gesichtsmuskulatur kommt es über Jahre hinweg zu einer dauerhaften Vertiefung dieser Gesichtsfalten: die Falten bleiben nun auch bei fehlender Anspannung bestehen. Bei der Behandlung wird die unwillkürliche Muskelanspannung verhindert und dadurch bereits vorhandene Falten abgeflacht. Die Lösung wird mit einer sehr feinen Nadel direkt in den Muskel gespritzt, der die Faltenbildung verursacht. Wichtig ist, dass nach der Injektion 1 Tag lang keine Sauna besucht wird, kein Sport getrieben sowie kein Alkohol getrunken wird. Bis zu vier Stunden nach der Injektion sollte man sich nicht hinlegen, denn die Flüssigkeit könnte sich einseitig einlagern. Tut es weh? Durch den Gebrauch sehr feiner Nadeln ist der Schmerz sehr gering. Es kann aber sehr selten zu einem kurzzeitigen Brennen kommen. Welcher Wirkstoff wird verwendet? Es handelt sich um ein natürliches Bakterieneiweiss. Es wird in den Muskel gespritzt, um dort gezielt Nervenimpulse zu blockieren: Der Muskel wird dann nicht mehr unwillkürlich angespannt. Andere Nervenfunktionen, wie z.B. das Fühlen, bleiben wie gewohnt erhalten. Wie lange hält die Wirkung an? 3-5 Tage nach der Behandlung enfaltet sich die volle Wirkung. Sie hält ca. 3-6 Monate an. Ein nachhaltiger Effekt von bis zu einem Jahr kann durch eine Wiederholung der Behandlung erreicht werden. Ist die Behandlung gefährlich? Wie bei jeder anderen Injektion in die Haut kann es in sehr Fällen zu einer Hautreizung, Hautinfektion oder zu einer leichten Schwellung kommen. Selten entsteht an der Einspritzstelle ein kleiner Bluterguss. All diese unerwünschten Erscheinungen bilden sich aber innerhalb weniger Tage wieder zurück.

Hautkrebsvorsorge und Muttermaluntersuchung

Haut-Check, Vor- und Nachsorge bei Hautkrebs

Wir bieten Ihnen als Sonderleistung eine spezielle Untersuchung Ihrer Pigmentmale (oft auch „Muttermale“ oder „Leberflecken“ genannt) an. Diese Untersuchung dient zur frühzeitigen Erkennung eines bösartigen Hautkrebses – „Melanom“ genannt. Das „Melanom“ ist die gefährlichste Art eines Hautkrebses. Es kann bei zu später Diagnosestellung tödlich sein, ist aber bei frühzeitiger Erkennung und Behandlung fast 100%ig heilbar. Da es sich fast nur auf der Hautoberfläche entwickelt (und nur ganz selten einmal im Körperinneren auftritt), ist es zur Früherkennung vortrefflich geeignet. Wird die rechtzeitige Diagnose verpasst, breitet es sich über Lymphbahnen und Blutgefässe - oft völlig symptomfrei - im Körper aus. Die dabei entstehenden Absiedelungsherde werden „Tochtergeschwülste“ oder „Metastasen“ genannt. Eine nur wenige Millimeter grosse Hautgeschwulst kann auf diese Weise schliesslich zum Tode führen. Bei frühzeitiger Diagnosestellung kann man das Melanom fast immer heilen. Dieses geschieht durch eine operative Herausnahme („Exzision“) des verdächtigen Pigmentmals, wobei zunächst einmal erst vom Pathologen die exakte Diagnose gestellt werden muss. Die dabei erstellte feingewebliche Diagnose erlaubt dann die Feststellung der Ausdehnung der Geschwulst und die Klärung der Frage, ob weitere Untersuchungen oder Behandlungen angezeigt sind. Die spezielle Früherkennungsuntersuchung von Pigmentmalen ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Sie wird daher wie eine Privatleistung nach den amtlichen Gebührensätzen abgerechnet (Rechnungsstellung nach GOÄ - Gebührenordnung für Ärzte). Aufgrund geltender rechtlicher Bestimmungen dürfen gesetzliche Krankenkassen die dafür anfallenden Untersuchungskosten auch nicht nachträglich erstatten.

Hautkrebs-Früherkennung - Haut-Check

Hautkrebs-Screening

Wie ist der Ablauf der Hautkrebsfrüherkennungsuntersuchung? Die Untersuchung wird in 3 Abschnitte unterteilt: Als erstes werden der Kopf, sodann Arme und Rumpf und abschliessend die Beine kontrolliert. Es wird jede Körperpartie mit einem speziellen Auflichtmikroskop untersucht, um Pigmentveränderungen und Strukturunregelmäßigkeiten auffälliger Pigmentmale erkennen zu können. Der Untersuchungsbefund wird schriftlich dokumentiert. Anschliessend erfolgt eine Aufklärung über bestehende „harmlose“ Pigmentmale sowie weitere Hautveränderungen an Ihrem Körper, um Ihnen einen Überblick sowie Kenntnis darüber zu verschaffen, auf welche Veränderungen Sie selbst achten sollten. Auffällige Pigmentmale werden ausgemessen. Je nach „Verdachtslage“ wird die Durchführung einer operativen Entfernung („Exzisionsbiopsie“) besprochen und geplant. Eine solche kann bei uns oder bei einem Chirurgen erfolgen. Die Untersuchung dauert je nach Anzahl der Muttermale bis zu 45 Minuten und sollte je nach Grad der Gefährdung mindestens 1 x jährlich, in besonders gefährdeten Fällen sogar halbjährlich bis vierteljährlich wiederholt werden. Zusätzlich zu dieser Untersuchung bieten wir Ihnen die Durchführung der computergestützten Epilumineszenzmikroskopie (ELM) sowie die Durchführung einer topodermatographischen Untersuchung (Erstellung einer „Pigmentmal-Landkarte“ zur Verlaufsdiagnostik bei zahlreichen Pigmentmalen) als Ergänzungsdiagnostik an. d durch ein kleines Pflaster ersetzt werden.

Melanom - "Schwarze Hautrebs"

Melanome sind bösartige Pigmentzelltumoren

Was ist ein "Melanom"? „Melanome“ sind bösartige Tumoren, die von den sog. "Melanozyten" in der Haut ihren Ausgang nehmen. "Melanozyten" sind diejenigen Zellen, die den braunen Hautfarbstoff, das "Melanin" bilden und unsere Haut gebräunt erscheinen lassen. Melanozyten entstammen nicht dem Hautgewebe selbst - sind also keine Hautzellen, da sie auch andernorts im Körper vorkommen können (z.B. Auge, Gehirn, Rückenmark etc.). Deshalb ist die im Volksmund und auch von vielen Ärzten verwendete Bezeichnung "schwarzer Hautkrebs" falsch und irreführend. Melanome sind deshalb so gefährlich, weil sie bereits sehr frühzeitig Absiedelungen in die Lymphspalten der Haut, dann in die Lymphbahnen des Körpers sowie das gesamte Blutgefäss-System hervorrufen können. Diese werden als Tochtergeschwülste oder "Metastasen" bezeichnet. Melanom-Patienten versterben nicht am Melanom, sondern an dessen Metastasen, die sich im ganzen Körper verbreiten können. Aus wenigen Gewebe-Milligramm eines vermeintlich harmlosen Hautfleckes kann eine tödliche Erkrankung resultieren, wenn die Heilung bringende Frühdiagnose verpasst wird. Melanome nehmen rapide an Häufigkeit zu, kommen zudem oft bei jüngeren Menschen, auch vor dem 20. Lebensjahr vor und sind äusserst gefährlich. Da sie in über 90% der Fälle auf der Hautoberfläche erkannt werden können, ist die Frühdiagnose möglich und entscheidend. Sie ist lebensrettend! Haut-Melanome kommen im wesentlichen in 4 Formen vor: (1) Superfiziell spreitendes Melanom (2) Primär knotiges Melanom (3) Lentigo Maligna Melanom (4) Akrolentiginöses Melanom Was ist EIN "HAUTKREBS"? "Hautkrebs" ist eine Krebsgeschwulst, die von den Hautzellen ihren Ausgang nimmt. "Hautzellen" sind die die Körperoberfläche bedeckenden Epithelzellen der sog. "Epidermis" (Oberhaut). Sie zheigen einen geschichteten Aufbau und erneuern sich von einer basalen Regenerationszone aus in einem festen 28-Tage-Rhythmus (der beispielsweise bei einer Schuppenflechte krankhaft auf 7 Tage verkürzt ist, was die Verhornungsstörung erklärt). Oben sterben die abgeflachten Zellen nach 28 Tagen ab, erkennbar an "Schuppen", von unten kommt der Nachschub. Bei einem "Hautkrebs" sind diese Epidermis-Zellen bösartig verändert und vermehren sich ohne Rückkopplung ständig weiter: Es entsteht eine sicht- und tastbare Geschwulst - eine krankhafte Gewebsvermehrung. Je nachdem, von welcher Epidermis-Schicht dieser Prozess seinen Ausgang nimmt, werden ein sog. "Spinaliom" (Ausgangsort ist die sog. Stachelzellschicht der Epidermis) und ein sog. "Basaliom" (Ausgangsort ist die sog. Basalzellschicht der Epidermis) unterschieden. "Basaliome" sind häufiger als "Spinaliome". Beiden gemeinsam ist ihre Verursachung durch Einwirken toxischer (giftiger) Schädigungen, zu denen insbesondere auch die UV-Strahlung gehört (kumulative UV-Exposition). An der Entstehung von Hautkrebs ist dabei insbesondere die UV-B-Strahlung beteiligt.

Operative Diagnose und Behandlung

Ambulante Operationen, Probeexcision (Gewebeproben)

Jeder kennt sie, jeder hat sie: Pigmentmale, auch „Muttermale“ oder „Leberflecken“ genannt (medizinisch heissen sie „Naevi“). Die einen müssen entfernt werden („Exzision“), die anderen sind aus medizinischer Sicht absolut harmlos. Aber auch diese harmlosen Exemplare können sehr stören. Sie kennen das bestimmt: Ein „Muttermal“, das am Kragen oder am BH scheuert oder ein Pigmentmal an einer ästhetisch „wichtigen“ Stelle, wo wir es gar nicht haben wollten... Sie wünschen sich, dass es einfach nicht da wäre? Kein Problem: Es lässt sich durch einen kleinen kosmetisch-operativen Eingriff zumeist leicht entfernen. Um es gleich deutlich zu sagen: „bösartig“ wird das Muttermal durch den Eingriff nie! Die Vorteile, ein „Muttermal“ operativ zu entfernen, sind  - im Vergleich z.B. zur Lasertherapie  - folgende: Bei uns wird jedes Muttermal - sei es noch so harmlos - nach der operativen Entfernung an ein pathologisches Labor geschickt, in dem es feingeweblich untersucht wird. So hat man einen zusätzlichen Beweis, dass das herausgeschnittene Pigmentmal auch tatsächlich gutartig war. Da der Laser nicht tief genug in die Hautschichten eindringt, werden bei der Laserbehandlung die tieferen Zellnester nicht zerstört, weshalb das „Muttermal“ wieder nachwachsen kann. Das ist bei operativer Entfernung ausgeschlossen. Als erstes wird die Haut der Operationsregion desinfiziert und örtlich betäubt. Die betreffende Region wird dabei mit einem sterilen Tuch abgedeckt, um die Wunde vor Verunreinigung zu schützen. Die operative Entfernung („Exzision“) erfolgt mit einem sterilen Skalpell, sobald die Haut durch die Betäubungsspritze schmerzunempfindlich geworden ist. Dabei erfolgt ein kleiner Schnitt, der so erfolgt, dass er sich der Hautfaltendehnung anpasst, um eine schönere - also unauffälligere - Narbenbildung zu ermöglichen. Am Ende des operativen Eingriffes wird die Wunde mit einem speziellen Faden genäht. Die Stärke des Fadens ist abhängig von der Körperregion: Im Gesichtshautbereich wird z.B. ein feinerer Faden genommen. Die hier weichere und besser durchblutete Haut kann bereits mit einem sehr dünnen Faden zusammengehalten werden, was später zu einer kaum sichtbaren Narbe führt. Bei einer tiefergehenden Operationswunde an anderen Körperlokalisationen wird zusätzlich ein sog. „subkutaner“ Nahtfaden verwendet. Mit ihm wird der unter der Haut befindliche Fettkörper geschlossen, um die eigentliche Hautnaht zu entlasten. Die Operationswunde wird abschliessend durch einen Kompressionsverband (Druckverband) geschützt, der 3 Tage belassen werden sollte und nicht mit Wasser in Berührung kommen darf. Je nach Körperregion werden nach 4-14 Tagen die Fäden gezogen. Wenn die Fäden früher gezogen werden, lassen sich Nahtpflaster aufkleben, die die Wundränder noch einige Zeit zusammenhalten. Die Operationswunde samt Verband darf bis zum Abfall der letzten Kruste nach dem Fädenziehen nicht gewaschen werden. Jede mechanische Belastung der Operationswunde dehnt die Haut und vergrössert die Narbe. Nach 3 Tagen darf der Druckverband durch ein kleines Pflaster ersetzt werden.

Echte und falsche Warzen

Echte Warzen entstehen durch ein Virus

Echte Warzen sind umschriebene Hornhautwucherungen, ausgelöst durch das Warzenvirus. Sie sind ansteckend, doch erkranken nur Menschen, die noch keine ausreichenden Abwehrstoffe (Antikörper) gegen das Virus gebildet haben. Dieses sind zumeist Kinder, deren Antikörperbildung gerade erst anläuft. Auch Erwachsene, die für Virusbefall empfänglich sind – so z.B. Menschen, die oft einen Lippenherpes bekommen oder Patienten mit Immundefekten -, können an hartnäckigen Warzen leiden. „Falsche“ Warzen sind kleine erhabene und hervortretende Hautzipfel und –auswüchse, die zwar warzenähnlich aussehen, aber keine „richtigen“ Warzen sind, da sie nicht von einem Virus ausgelöst werden. Meist liegen kleinste Hautaussackungen vor, die man als „skin tags“ bezeichnet. Der Ausdruck „Fibrom“ wird verwendet, wenn sie noch eine bindegewebige Komponente enthalten und verhärtet tastbar sind. Sie befinden sich gern in Körperfaltennähe (Achsel, Leiste etc.) sowie am Hals – zumeist an Lokalisationen, wo geschwitzt und gescheuert wird. Skin tags sind völlig harmlos, aber störend und lästig. Aufgrund ihrer Lokalisation werden sie oft aufgescheuert und bluten bzw. entzünden sich wiederholt. Sie lassen sich schnell und einfach mit einem kleinen operativen Schnitt entfernen. Zu den „falschen“ Warzen gehören auch die sog. „seborrhoischen Warzen“, im Volksmund als „Alterswarzen“ bekannt: Hierbei handelt es sich um ebenfalls harmlose, also gutartige Hornwucherungen (sog. „Keratosen“), die der Haut kragenartig aufliegen und deshalb oft mit einem sog. „scharfen Löffel“ (= operatives Instrument, das eine aufgerauhte Schabefläche besitzt) entfernt werden können. Man nennt dieses operative Vorgehen dann „Kürettage“. Sind sie seborrhoischen Warzen grösser, muss man sie allerdings richtig herausschneiden (in örtlicher Betäubung), auch weil sie wegen ihrer Farbtönung einem verdächtigen Muttermal bzw. einem beginnenden Melanom ähneln können. Deshalb muss das entfernte Gewebe zur Sicherheit auch stets an ein pathologisches Labor eingeschickt werden. Dieser letztere „Warzentyp“ ist im übrigen nicht auf das Alter beschränkt: Bereits ab dem 25. Lebensjahr können derartige Hautveränderungen auftreten und an Zahl und Grösse allmählich zunehmen. Will man dieses aus kosmetischen Gründen nicht „kampflos“ hinnehmen, so sollte mit der Behandlung auch früh begonnen werden. Auf diese Weise lässt sich oft ein jugendlicher Hautbefund über lange Zeit erhalten.

Haare: Haarausfall - Unerwünschte, störende Haare

Haarausfall lässt sich behandeln

Die Behandlung des männlichen Haarausfalls (androgenetische Alopezie) hat in den letzten Jahren grosse Fortschritte gemacht. Umfangreiche Forschungen haben klären können, was eigentlich am Haarfollikel passiert, wenn es dazu kommt, dass das Haar ausgeht. Viele Männer unter 30 Jahren leiden bereits unter erblichem - also nicht kranheitsbedingtem - Haarausfall („Geheimratsecken“, „Hohe Stirn“, „Glatze“). Heute kann die medizinische Forschung zweifelsfrei belegen: Es gibt eine wirksame Behandlung - zwar nicht für jeden, aber immerhin für viele. Etwa 50% der Behandelten sprechen auf die Behandlung an, sofern diese nicht zu spät begonnen wird. Die Behandlung bedarf allerdings einer eingehenden Untersuchung und Diagnostik, damit zweifelsfrei geklärt wird, dass der Haarausfall erblich, also nicht krankhafter Natur ist: Am Anfang steht immer eine eingehende Untersuchung und Beratung. Hierzu ist u.U. auch die Entnahme von Haar- und Hautproben erforderlich. Nur mit diesen Verfahren lässt sich das Wiederwachsen der Haare frühzeitig erkennen, da Haare bekanntlicherweise nur sehr, sehr langsam wachsen. Die dann u.U. angezeigte medikamentöse Therapie ist nicht vollständig nebenwirkungs- bzw. risikofrei. Deshalb muss vor Einleitung der Behandlung ein umfassendes Aufklärungsgespräch geführt werden. Zur Erzielung eines optimalen Resultates ist zudem die regelmässige Verlaufsuntersuchung - mindestens 4 mal im Jahr - unverzichtbar. Die derzeit verfügbaren Medikamente - sie werden auf Privatrezept, aber nicht ohne Untersuchung, verordnet - sind zumeist rezeptpflichtig. In ihrer Wirkungsweise setzen sie am Hormonrezeptor des Haarfollikels (Haarbalg) an, haben selbst aber keine hormonelle Eigenwirkungen. Sie können allerdings den sog. PSA-Wert absenken - ein Blutlaborwert, der für die Früherkennung von Prostatakrebs (Krebs der Vorsteherdrüse) bedeutsam ist. Um herauszufinden, wie stark diese Absenkung im Einzelfall ist, muss dieser Wert deshalb vor Einleitung der Behandlung untersucht werden. Auch ein "Zuviel" an Haaren kann ein medizinisches und kosmetisches Problem darstellen, insbesondere bei weiblichen Patienten. Störende und zu starke Behaarung an exponierten Körperstellen, z.B. im Gesicht, Achselhöhlen, Armen, Beinen und in der Genitalregion, lassen sich heute therapeutisch, z.B. durch Laser-Epilation, gut angehen. Fragen Sie uns, wenn Sie dieses wünschen.

Dermatologische Sonnenschutzberatung

Schützen Sie Ihre Haut vorbeugend

Eine Sonnenschutzberatung ist für Sie besonders dann wichtig, wenn Sie einen sehr empfindlichen Hauttyp haben, nicht jeden Sonnenschutz vertragen oder schnell zu Sonnenbrand neigen. Die Risiken der Sonnenstrahlung sind den meisten Menschen offenbar nicht bewusst. Oft bestehen falsche Vorstellungen über die biologischen Wirkungen von Sonnenlicht. Sonne ist lebenswichtig, doch der Umgang mit Sonne bedarf einer überlegten Verhaltenssteuerung. Wenn dieses nicht berücksichtigt wird, lassen sich Langzeitfolgen nicht mehr rückgängig machen. Ein Sonnenbrand ist rasch abgeheilt, doch die dabei erworbene Zellschädigung bleibt für immer bestehen und kann Jahre später Hautkrebs und Melanom hervorrufen. Dabei ist es sehr einfach, sich in der Sonne vernünftig zu verhalten – und man muss auch gar nicht auf sie verzichten. In unserer Sonnenschutzberatung erläutern wir Ihnen die Risiken der Sonnenlichtwirkung auf die Haut und entwickeln mit Ihnen gemeinsam ein massgeschneidertes Sicherheitskonzept, das Sie – einmal erlernt – überall und immer wieder anwenden können, um Ihre Haut bestmöglich vor Sonnenschäden zu bewahren. Wir beraten Sie dabei auch über die verschiedenen Sonnenschutzprodukte und darüber, welche für Sie persönlich geeignet sein könnten. Auch das Thema „Sonnenallergie“ gehört hierher, denn diese ist zumeist Folge eine Fehlanwendung von Sonnenschutzmitteln. Denken Sie bitte auch an Ihre Kinder: Bedenken Sie bitte, dass Kinder die Gefahr der scheinbar harmlosen Sonne nicht erkennen können, vor allem dann nicht, wenn ihre Eltern dsbzgl. ein schlechtes Vorbild sind.

Peeling - Chemokaustisches "Schleifen"

Kosmetische Glättung der Haut

Sie fühlen sich nicht ganz wohl in Ihrer Haut? - Aknenarben, trockene, glanzlose Haut oder sogar Altersflecken zeigt Ihnen Ihr Spiegelbild jeden Tag aufs Neue? Sie würden gerne mehr aus sich machen, doch nicht mit Ihrem gegenwärtigen Hautbild? Hier können wir helfen durch das sog. „chemische Schleifen“, oft auch „Fruchtsäure-Peeling“ genannt. Beim „chemischen Schleifen“ geht es darum, die Haut von Grund auf zu erneuern und dadurch jünger und schöner aussehen zu lassen. Erreicht wird dieses durch eine Einebnung der obersten Hautschichten, so als ob man mit einer Schleifmaschine über die Haut fahren würde. Dadurch wird ein gleichmässiges, geglättetes Hautniveau erreicht, was die Haut sofort frischer, gesünder und jünger erscheinen lässt. Wichtiger ist aber aus medizinischer Sicht, dass man mit dieser gezielten „Schleif“-Behandlung die Erneuerungszonen der Oberhaut aktiviert, so dass auf völlig natürliche Weise ein schichtweiser Neuaufbau von unten nach oben erfolgen kann. Die Haut erneuert sich stets auf diese Weise von unten nach oben und braucht dafür etwa 28 Tage. Nach dieser Zeit werden die obersten Schichten als leblose Hornschuppen abgestossen, da von unten ja wieder neuer Nachschub produziert wurde. Mit dem „chemischen Schleifen“ werden nun alle unterschiedlich hohen Hautanteile auf ein gleiches Ausgangsniveau gebracht, so dass die neu sich aufbauende Haut überall gleich frisch aussieht, da sie ja im „Gleichschritt“ entstanden ist. Dabei können kleinere Närbchen und Hautfalten oft fast vollständig zum Verschwinden gebracht werden. Früher konnte dieser Effekt oft nur durch ein aufwändiges operatives Schleifverfahren erzielt werden, zumeist auch nur stationär unter Krankenhausbedingungen. Mit der Entdeckung der sog. Fruchtsäuren kann nunmehr das operative „Schleifmesser“ durch ein „chemisches“ ersetzt werden: Fruchtsäuren führen zu einer Reizwirkung der Oberhaut und beschleunigen die Entfernung der obersten Hautschichten. Sie haben eine ätzende Wirkung und dürfen in therapeutisch wirksamen Konzentrationsstufen deshalb nur von Ärzten angewandt werden. Bei unsachgemässer Anwendung kann es erhebliche Entzündungsreaktionen geben. Der Ausdruck „Fruchtsäuren“ darf deshalb nicht dazu verleiten, die Wirkstoffe als „Obstextrakte“ anzusehen und ihnen eine harmlose Hautwirkung anzudichten. Fruchtsäure-Behandlung (oft auch „Peeling“ genannt = Schälen) gehört immer in dermatologische Hände. Was genau passiert beim „chemischen Schleifen“? Die Haut wird in regelmäßigen Abständen (sog. „Sitzungen“) mit der Fruchtsäure (= in der Natur vorkommende Glycolsäure) exakt dosiert benetzt und dabei sukkzessive Schicht für Schicht „geschliffen“. Die Fruchtsäure wird dabei mit einem feinen Hautpinsel auf die gereinigte Haut aufgetragen (in von Sitzung zu Sitzung ansteigender Konzentration von 20% bis schliesslich 70%). Das eigentliche „Schleifen“ selbst dauert nur wenige Minuten pro Behandlung. Anschliessend wird die betroffene Hautpartie mit einer Speziallösung neutralisiert und mehrmals gut nachgekühlt. Zum Abschluss wird die Haut dann schliesslich mit einer speziellen Nachbehandlungscreme eingecremt. Wann lässt sich diese Therapie anwenden? Bei regelmäßig angewandter Therapie ermöglicht das „chemische Schleifen“: ein gesünderes Aussehen und ein geglättetes Hauterscheinungsbild kleinere Fältchen werden eingeebnet kleinere Aknenarben werden abgeflacht unreine Haut wird gereinigt, es entsteht ein besseres Hautbild vergröberte Poren werden in ihrer Ausdehnung verringert Pigmentveränderungen, z.B. ungleiche Hautfarbe, Altersflecken, Flecken nach Schwangerschaft oder bei Einnahme von Ovulationshemmern („Pille“) werden aufgehellt Trockene, schuppige Haut wird wieder geschmeidig und glänzend Gibt es Risiken oder Nebenwirkungen? Das Risiko unerwünschter Nebenwirkungen ist bei fachlich korrekter Anwendung sehr gering. Die ärztlichen Anweisungen für die Hausbehandlung (Vor- und Nachbehandlung zu Hause) müssen beachtet werden. Nach der Behandlung können Hautrötungen und in seltenen Fällen eine vorübergehende Schorfbildung an den behandelten Stellen auftreten. All dieses heilt von selbst während des Hautneuaufbaues ab. Bei weiteren Fragen stehen wir selbstverständlich zur Verfügung. Ist eine Vorbehandlung erforderlich? Ja. Diese wird zu Hause nach ärztlicher Anweisung durchgeführt. Der Ablauf ist dabei wie folgt: Die Vorbereitungszeit beläuft sich auf mindestens 2 Wochen. Nach vorangehender ausführlicher Untersuchung und Beratung wird Ihnen ein auf Ihren Hauttyp abgestimmtes Behandlungspräparat auf Privatrezept verordnet. In der 1. Woche wird das Präparat 1 x tgl. angewendet, in der 2. Woche 2 x täglich, sofern vom Arzt nicht anders verordnet. Für die Erzielung des Therapieerfolges ist es unerlässlich, die verordneten Präparate konsequent anzuwenden. Der Abstand zwischen den Behandlungssitzungen sollte 3-4 Wochen betragen. Eine Woche vor der nachfolgenden Sitzung ist jegliche Hautreizung zu vermeiden. Am Behandlungstag bitte ungeschminkt bzw. unrasiert bleiben. Mindestens 24 Std. nach der Behandlung darf die behandelte Haut nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden: Kein Solarium, keine Sonnenbank. Nach der Behandlung ist für 2-3 Tage eine spezielle Nachbehandlungscreme (auf Privatrezept verordnet) auch zu Hause anzuwenden. 5 Tage nach der Behandlung werden die eingangs verordneten Präparate bis zur nächsten Behandlungssitzung weiter angewendet. Was kostet die Behandlung? Dieses hängt vom gesamten Zeitaufwand ab, der erst nach einer Eingangsuntersuchung abgeschätzt werden kann.

Impressum

Impressum gemäss §6 Teledienstgesetz

Bezeichnung des Unternehmens:
Dermatologische Praxis Heinsberg (DPHS)

Inhaber/-in:
Dr. med. Richarda Classen
Fachärztin für Dermatologie und Venerologie, Allergologie und Phlebologie
Telefon +49 2452 22119 Fax +49 2452 22160 email dphs@dphs.de

Anschrift:
Westpromenade 90, 52525 Heinsberg/Rhld., Deutschland

Kontaktdaten:
Telefon: 02452 - 22119, Telefax: 02452 - 22160, E-Mail: dphs@dphs.de, Internet: www.dphs.de Dr.med. Richarda Classen, Westpromenade 90, D-52525 Heinsberg/Rhld.

Zuständige Kammer:
Ärztekammer Nordrhein (BLÄK)

Anschrift:
Ärztekammer Nordrhein, Tersteegenstrasse 31, D-40474 Düsseldorf
Telefon +49 221 4302-0 Fax +49 221 4302-200
Internet: www.aerztekammer-nordrhein.de
Ärztliche Berufsordnung - Download (*.pdf)

Berufsbezeichnung:
Arzt (verliehen in der Bundesrepublik Deutschland)
Fachärztin für Dermatologie & Venerologie
Allergologie - Phlebologie - Lasermedizin - Ambulante Operationen

Berufsrechtliche Regelungen:
Berufsordnung der Landesärztekammer Nordrhein
Heilberufegesetz des Landes Nordrhein-Westfalen

Inhaltlich Verantwortliche/-er gemäss § 10 Absatz 3 MDStV:
Dr. med. Richarda Classen, Westpromenade 90, 52525 Heinsberg/Rhld., Deutschland

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